Gewaschen, Gefüttert, Abgehakt
Der unmenschliche Alltag in der mobilen Pflege
Die Missstände in deutschen Pflegeheimensind seit Markus Breitscheidels Bestseller
„Abgezockt und totgepflegt“ bekannt.
Doch wie geht es all denen, die in den
eigenen vier Wänden ambulant versorgt werden?
Breitscheidel hat undercover als Hilfskraft
in der mobilen Pflege gearbeitet und dabei
haarsträubende Dinge erlebt:Eine Frau
musste stundenlang auf ein lebenswichtiges
Medikament warten, ein vereinsamter Mann
verlangte Sterbehilfe, eine Frau lag tot im Wohnzimmer.
Patienten werden alle paar Tage von einem neuen
Pfleger besucht, sind lethargisch, depressiv,
verstört oder verwahrlost.
Gleichzeitig werden die Pflegekräfte mit Niedrig-Löhnen abgespeist und zu vielen Überstunden genötigt –
und können doch von ihrem Lohn kaum leben.
Breitscheidels Fazit:
Bei der ambulanten Pflege zeigt sich unser sogenannter Sozialstaat von seiner schlechtesten Seite.
Mit seinem Undercover-Report liefert er neuen Diskussions- und Zündstoff für die Pflege-Debatte,
die noch lange nicht zu Ende ist.





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